Sendungsverfolgung schafft Transparenz und Vertrauen
Die Digitalisierung hat mit ihren heutigen Möglichkeiten die Ansprüche von Kunden an Verlässlichkeit und Informationsqualität gesteigert. Es hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass geteilte Daten innerhalb der Supply Chain allen Beteiligten nutzen. Der Dienstleister, der seine GPS-Daten mit seinen Geschäftspartnern teilt, sorgt dafür, dass die geschätzte Ankunftszeit (Estimated Time of Arrival oder ETA) genau berechnet werden kann. Daneben schafft er Vertrauen und zeigt sich als zuverlässiger Partner, der mit offenen Karten spielt.
Es ist extrem wichtig, innerhalb der Lieferkette über die geschätzte Ankunftszeit informiert zu sein. So kann der Empfänger beispielsweise genau planen, wie viel Personal an der Laderampe abgestellt werden muss. Auch die Rampenstauproblematik kann damit umgangen werden. Jeder Frachtführer und Spediteur ist genervt, wenn es an der Laderampe nicht vorwärts geht. Echtzeit-Tracking – im Englischen Real-Time Visibility – zeigt in einer Karte den genauen Standort des LKW. So kann sekundenschnell geklärt werden, ob das zugewiesene Zeitfenster für die Lieferung an der Laderampe eingehalten werden kann oder nicht.
Ein anderes Szenario bei Transporten sind die „Just-in-Time“-Lieferungen. Das heißt beispielsweise, eine Produktionslinie zur Herstellung einer Maschine o. ä. ist auf die pünktliche Lieferung von Rohstoffen und Material angewiesen, weil sonst die Produktion nicht anlaufen kann. Auch hier muss der Kunde die geschätzte Ankunftszeit (ETA) kennen, um eine ausreichende Verteilung von Materialien und Personal zu gewährleisten und seinen eigenen Zeitplan einzuhalten. Kommt es hier zu Verzögerungen, kann das sehr teuer werden. Echtzeit-Tracking von Transporten hilft dabei, Zeit und Kosten zu sparen, wenn alle Beteiligten über den Stand der Dinge exakt informiert sind.
Echtzeit-Tracking hält Auftraggeber stets im Bilde
Auftraggeber werden durch die ständig aktualisierten Positionsdaten kontinuierlich auf dem Laufenden gehalten. So können sie proaktiv reagieren, wenn es zu unerwarteten Verzögerungen kommt und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Beispielsweise sind sie in der Lage, ihren Kunden direkt über den verzögerten Transport zu informieren. Weiß der Kunde frühzeitig über Abweichungen im Zeitplan Bescheid, kann er seinerseits reagieren und seine Verwaltung des Wareneingangs aktualisieren usw. Es handelt sich quasi um einen logistischen Domino-Effekt. Und die transparente Sendungsverfolgung sorgt dafür, dass alle Beteiligten rechtzeitig informiert werden, sodass Zeit und Kosten gespart werden können.
Sendungsverfolgung führt zur Optimierung von Transportprozessen
Auftraggeber erhalten darüber hinaus über das Echtzeit-Tracking Aufschluss über den Ablauf des Transports. Wenn im Arbeitsprozess etwas nicht rund lief, kann es beim nächsten Auftrag verbessert oder umgangen werden. Im Ergebnis können Ressourcen so besser geplant, Termine präziser getaktet und Kapazitäten optimaler ausgelastet werden.
Digitale Arbeitsabläufe und automatische Datenerfassung verhindern Fehler
Die digitale Erfassung und Übertragung von Echtzeitdaten aus Telematik- und Logistiksystemen bietet allen am Transport beteiligten Akteuren die Sicherheit, dass wirklich alle auf demselben, korrekten Stand der Dinge sind. Es entfallen die zeitaufwändige, manuelle Erfassung von Daten sowie Medienbrüche und damit häufige Fehlerquellen. Denn auch im Jahr 2020 werden in der Logistik- und Transportbranche viele Arbeitsabläufe nach wie vor über E-Mail, Fax, Telefon und mit Excel-Tabellen geregelt.
Die Vorteile auf einen Blick
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