Inhalt:
Welche Veränderungen zeigen sich bisher in der Logistikbranche?
Wie kann man diese Veränderungen begünstigen?
Grenzen sind geschlossen, Waren aus China kommen verspätet oder gar nicht, und zahlreiche Angestellte müssen wegen fehlender Kinderbetreuung zu Hause bleiben. Was Mitarbeiter*innen in der Speditionsbranche jedoch am stärksten belastet, ist der Einbruch der Auftragslage Ihrer Arbeitgeber: Wenn große Verlader wie z. B. VW die Produktion einstellen, zieht dies ein gewaltiges Ausmaß von Folgen für die Logistikjobs nach sich. Viele müssen auf Kurzarbeit umgestellt oder gekündigt werden.
Während sich Logistiker mit diesen Schwierigkeiten auseinandersetzen müssen, kommen immer wieder Lockerungen der Maßnahmen ins Spiel.
Wie wirkt sich Corona auf die Branchen Spedition und Logistik derzeit aus? Sind Lockerungen tatsächlich die Lösung? Wie viel ist ein Menschenleben wert? Was wird die Zukunft bringen? Mit all diesen Fragen werden wir uns im Folgenden beschäftigen und versuchen, Antworten darauf zu finden.
Welche Veränderungen zeigen sich bisher für Logistikunternehmen?
Die Logistikbranche sieht derzeit turbulenten Zeiten entgegen. Dies hat mehrere Gründe.
Wie kann man diese Veränderungen begünstigen?
Während Sie auf einige dieser Veränderungen, wie beispielsweise Corona-Virus und EU-Mobilitätspakt, kaum einen Einfluss nehmen können, haben Sie gerade beim Punkt der Digitalisierung die Möglichkeit, einen positiven Nutzen für Ihr Unternehmen zu ziehen. Dies beginnt bei Schulungen, die Sie Ihren Mitarbeiter*innen regelmäßig anbieten sollten, um alle auf dem aktuellen Stand zu halten und die Arbeitsabläufe sicher und zuverlässig zu gestalten. Mussten sich Unternehmer früher um große Schulungsräume kümmern, bieten heute digitale Weiterbildungsprogramme dezentrale Schulungen an.
Dies kann von zu Hause aus, im Büro oder gar im LKW gemacht werden. Auch bieten digitale Fortbildungen die Möglichkeit, diese Schulung zeitlich flexibel abzuhalten und sie auf diese Weise besser mit den Arbeitszeiten im Unternehmen abzustimmen.
Besonders jetzt in Corona-Zeiten ist Abstandhalten wichtiger denn je. Durch digitale Weiterbildungen kann diese Abstandsregel wunderbar eingehalten werden. Auch der Trainer muss sich nicht dem Risiko aussetzen, in einem überfüllten Raum seine Schulungen abzuhalten. Generell sollte es in Zukunft möglich sein – wie es eine EU-Verordnung aus dem Jahre 2018 bereits ermöglicht – 12 von insgesamt 35 Unterrichtsstunden im Rahmen der BKF-Weiterbildung ohne Trainer, also digital, absolvieren zu können.
Wenn Sie sich gerne eingehender zu den Chancen und Möglichkeiten der digitalen Transformation in der Transport- und Logistikbranche informieren möchten, nehmen Sie gern an unserem kostenfreien Online-Videokurs “Digitalisierungskompass” teil. Hier können Sie sich dafür anmelden: https://vertrieb.inn-ovativ.com/de-de/digitalisierungskompass
Was lernen wir aus alledem?
Als Fazit lässt sich mit Sicherheit festhalten, dass sich die Logistikbranche in einer schwierigen Zeit befindet. Ebenso ist absehbar, dass diese komplizierte Phase noch länger anhalten wird. Auch wenn Corona irgendwann überstanden ist, wird es weiterhin zu den oben erwähnten Problemen in dieser Branche kommen, denn diese können nicht mit einem Impfstoff „überwunden“ werden.
Damit Ihr Unternehmen weiterhin wettbewerbsfähig bleibt und nicht den Anschluss verliert, sollten Sie daher trotz dieser besonders schwierigen Phase an die Zukunft denken. Investitionen in E-Learning, TMS, Telematic und vieles mehr sind gerade jetzt besonders wichtig und können in Zukunft den Unterschied ausmachen, ob Ihr Unternehmen aus dem Tal der Tränen herauskommt oder an den Herausforderungen zerbricht. Nutzen Sie Corona jetzt als Turbo für Ihr Unternehmen und nehmen Sie neue Projekte in Angriff.
Denken Sie immer daran: Vielleicht stehen Sie jetzt vor großen Herausforderungen. Aber nach jedem tiefen Tal folgt in aller Regel eine Phase des Booms. Wenn Sie es schaffen, sich auf diesen Boom vorzubereiten, werden all Ihre jetzigen Sorgen dann der Vergangenheit angehören und Sie gehören zu den Gewinnern der Krise.
Über den Gast-Autor:
Andreas Rinnhofer brennt seit 20 Jahren für die Speditionsbranche. Der Digitalisierungsfan betreibt die E-Learning-Plattform Spedifort. Damit hilft er Logistikbetrieben, Schulungen für Mitarbeiter*innen flexibler und kostengünstiger zu gestalten. Besonders freut er sich darüber, dass seine Idee es in eine Sendung von Pro7 Galileo geschafft hat und auch Fachmedien ihm regelmäßig Artikel widmen.
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